Musiktherapie für Kinder
MUSIK VERBINDET
Ein besonderes Angebot für Kinder von 3-8 Jahren.
Kinder brauchen FreiRaum,
um Schöpfer ihrer eigenen Welt sein.
Roland Gorges
Wenn wir davon ausgehen, dass die grundlegenden Prägungen im Leben durch Erfahrungen erworben werden, dann ist es notwendig und lebensspendend, wenn den Kindern offene Erfahrungsfelder zur Verfügung stehen: Bereiche, die frei sind von pädagogischen Aktionen, elterlichen Vorschriften und gesellschaftlichen Normen.
Kinder brauchen Raum, um sich selbst zu finden, andere Menschen und die Vernetzungen miteinander. Sie wollen experimentieren und ohne Vorurteile ausprobieren.
Die Musiktherapie bietet den Kindern ein offenes Erfahrungsfeld, um
- zu spielen,
- schöpferisch zu sein,
- sich als Urheber des eigenen Handelns zu fühlen,
- wahrzunehmen,
- Achtsamkeit zu üben,
- den eigenen SpielRaum zu erfahren,
- in Bindung und Verbindung sein zu können,
- Selbstausdruck zu erwerben,
- Kontakte, Beziehungen, Freundschaften zu knüpfen,
- ihre Rollen zu finden und zu lernen/ umzulernen,
- Konflikte spielerisch zu lösen,
- Neugierde zu wecken und Offenheit zu erhalten,
- seelisch gesund zu bleiben/ wieder zu werden,
- sich zu entfalten und zu entwickeln,
- ihre Unruhe abzubauen,
- ihre Atmung zu stärken,
- eine aufrechte/aufrichtige Persönlichkeiten zu werden.
Menschen befinden sich
vom ersten Augenblick an in Beziehungen
und sind nur in Beziehungen entwicklungsfähig.
Dr. Birke Mersmann
Die Musiktherapie ist eine Form der Psychotherapie, die in besonderem Maße Themen zum Ausdruck bringen kann, die vor der Zeit des Spracherwerbs – ca. bis zum zweiten Lebensjahr – prägend gewesen sind. Einbezogen sind auch die vorgeburtliche Zeit, die Stimmungen und das emotionale Befinden der Mutter, sowie die Bedingungen des Umfeldes.
Ab dem dritten Schwangerschaftsmonat nimmt das Gehör des Kindes seine Funktionen auf.
Dem sensiblen Umgang mit dem Kind und dem, was es zu hören bekommt, dient die Musiktherapie, um:
- in ersten Kontakt zur Welt zu kommen,
- in Beziehung zu treten und diese aufzubauen und zu pflegen,
- alte Beziehungsmuster und Strukturen zu aktualisieren,
- neue, passendere und erfolgreichere Beziehungsmuster zu „stricken“,
- Sprachlosigkeit bei vorübergehenden wie chronischen Sprachstörungen durch den klanglichen und rhythmischen Ausdruck zu überwinden,
- in der Phase des Übergangs vom Leben zum Tod Erleichterung zu finden.
In der freien Improvisation mit der Therapeutin wird das Unsagbare durch Klang, Rhythmus und Geräusche ausdrückbar. Einfach zu spielende Instrumente, der eigene Körper und die Stimme dienen als Material, um unbewusste Potenziale hörbar zu machen, zu verstehen und zu verändern.
Die Therapeutin stellt sich als Projektionsfläche, Übertragungsobjekt und Halt gebende professionelle Helferin zur Verfügung.