Musiktherapeutische Tiefenentspannung
MUSIK VERBINDET
Dieses Angebot wendet sich an Jugendliche und Erwachsene, sowie Hochaltrige und Sterbende, die durch Tiefenentspannung in der Musiktherapie Stress abbauen, dem Burnout vorbeugen, ihre eigene Bewusstheit und Präsens entwickeln wollen, Zufriedenheit, Erfüllung und Liebe im Leben (wieder)finden möchten.
„Das Selbst ist die eigenschaftslose reine Wirklichkeit,
in deren Licht Körper und Ego aufleuchten.
Wenn alle Gedanken zur Ruhe gekommen sind,
bleibt das reine Bewusstsein zurück.“
Romana Maharshi: „Sei, was du bist!“
Die musiktherapeutische Tiefenentspannung ist eine von Hans-Helmut Decker-Voigt entwickelte Methode, die er in seinem dreijährigen Praxisforschungsprojekt „Musiktherapie bei Herzpatienten“ entwickelte. Sie sollte neue Akzente in der Akutversorgung, der Rehabilitation und der Nachsorge sowie der Prävention setzen. Die musiktherapeutische Tiefenentspannung entwickelte sich dabei zu einer nachhaltig wirksamen Methode bei Schmerzpatienten und Patienten mit dem Burn-Out-Syndrom.
Die MTE kann grundsätzlich bei jedem eingesetzt werden, der dies wünscht. Je nach Klient unterscheidet sich die Zielsetzung von einfacher Entspannungsarbeit über Tiefenentspannung (bspw. als Vorbereitung auf anstehende Anforderungen) bis hin zum Aufbau einer Entspannungsfähigkeit (die besonders den Umgang mit schwierigen Situationen oder Gegebenheiten erleichtern kann).
Die einfache Entspannungsarbeit kann beispielsweise als Welness- und Erholungsangebot für den gewöhnlichen Stress im Alltag genutzt werden. Darüberhinaus wird sie eingesetzt, um den Klienten bei der Integration des bewussten Entspannens und Pausemachens in das tägliche Leben zu unterstützen. Außerdem kann sie der einfachen Vorbereitung auf eine musiktherapeutische Sitzung dienen.
Die Tiefenentspannung kann als Vorbereitung für anstehende Anforderungen beispielsweise hilfreich sein, um sich auf eine anstehende Operation einzustellen oder um den Umgang mit anderen schwierigen Situationen zu erleichtern. Weiterhin ist sie hilfreich, wenn es dem Klienten unmöglich geworden ist, sich alleine und ohne Hilfsmittel (wie bspw. Musik oder Wassergeräusche) zu entspannen. Hierbei unterstützt sie, sie innere Ruhe wiederzufinden und trägt somit zur Gesundheit und dem Wohlbefinden des Klienten bei.
Der Aufbau der Entspannungsfähigkeit soll der eigenen Ressourcenentwicklung dienen. Damit kann die Selbstkompetenz gesteigert und das Selbstvertrauen gestärkt werden. Das wirkt wiederum unterstützend für den Umgang mit problematischen Situationen oder Lebensumständen und kann das Leisten der täglichen Flexibilitätsanforderungen auf dem heutigen Arbeitsmarkt und in unserer Lebenswelt erleichtern.
Quelle: Decker-Voigt: „Musiktherapeutische Tiefenentspannung (MTE). Einführung in eine Methodik rezeptiver Musiktherapie mit einem Beitrag von Friedrich- Karl Maetzel. Eres Edition, Lilienthal/ Bremen: 2009.